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Seit einigen Jahren hält sich Fethullah Gülen aus gesundheitlichen Gründen in den USA auf, wo er sehr zurückgezogen lebt und nur noch selten für Interviews zur Verfügung steht, nur dann, wenn die Umstände es erforderlich machen.

Anlässlich der Ereignisse vom 11. September 2001 veröffentlichte Gülen eine Presseerklärung, in der er die Terroranschläge in den USA scharf verurteilte und sie als schweren Schlag gegen den Weltfrieden bezeichnete, der darüber hinaus auch das Ansehen der Gläubigen zu Unrecht beschädige: „Niemals darf Terror im Namen des Islam oder zur Durchsetzung islamischer Ziele eingesetzt werden. Ein Terrorist kann kein Muslim sein und ein Muslim kein Terrorist. Muslime müssen vielmehr Repräsentanten und Symbole von Frieden, Wohlergehen und Glück sein."
Gülens Einsatz für den Weltfrieden fand auch auf Konferenzen und Symposien ein lautes Echo. Auf dem ,Peaceful Heroes Symposium' (Tagung der friedvollen Helden), das vom 11.-13. April 2003 an der Universität von Austin, Texas, abgehalten wurde, wurde eine Liste von über 5.000 Friedensstiftern der Menschheitsgeschichte erstellt. In dieser Liste, in der auch Namen wie Jesus, Buddha, Gandhi, Martin Luther King und Mutter Teresa aufgeführt waren, fand sich der Name Gülens in der Rubrik der zeitgenössischen Helden des Friedens wieder. Seit Herbst 2013 wird Fethullah Gülen oft in den Medien, aufgrund des Konfliktes mit der AKP-Regierung erwähnt. Gülen aber stellte in einem Interview klar, dass die Gleichheit vor dem Gesetz ein „muss“ für die Türkei ist und jeder Bürger, ausgeschlossen welcher Religion, Ethnie, Ideologie er angehört, gleiches Recht haben müsse.